de.news

Kardinal Müller beim Konsistorium: „Wir müssen auf die Lefebvrianer reagieren“

Kardinal Gerhard Müller äußerte sich beim Konsistorium am 26. Juni zur Priesterbruderschaft St. Pius X. (FSSPX), wie IlGiornale.it berichtet.

Er ging auf die Vorwürfe der FSSPX ein, wonach der Vatikan vom kirchlichen Lehramt abgewichen sei. Kardinal Müller schlug vor, eine Antwort an die Bruderschaft auszuarbeiten, in der bekräftigt werde, dass Rom entgegen deren Behauptungen niemals vom Weg des Katholizismus abgewichen sei.

Er erklärte zudem, dass nach den Bischofsweihen am Mittwoch viele Lefebvrianer bestrebt sein würden, in die volle kanonische Gemeinschaft mit der Kirche zurückzukehren.

Der Vatikan solle sich darauf vorbereiten, sie wieder aufzunehmen, indem er eine Struktur vorschlägt, die sich an der Päpstlichen Kommission „Ecclesia Dei“ orientiert, die 1988 von Papst Johannes Paul II. gegründet wurde.

Kardinal Müllers Beitrag wurde während der Sitzung ohne Kommentar zur Kenntnis genommen.

Bild: Vatican Media, AI-Übersetzung
312K
Josefa Menendez

Außerhalb der Tradition, außerhalb der Kirche: Müller, Verteidiger der linken Befreiungstheologie, platzt vor Hass gegen diejenigen, welche am Weinstock geblieben sind und die katholische, überlieferte Lehre Christi treu predigen. Er sucht Rache und will um jeden Kosten Recht haben, aber er kann nicht argumentieren. Alle Beweise sprechen gegen seine hasserfüllten Worte.

Soll Rom doch ein Lehrdokument erarbeiteten, in welchem es Punkt für Punkt die Irrtümer im Glaubensbekenntnis der Piusbruderschaft widerlegt. Das dürfte Rom aber schwerfallen.

Gast6

Warum will Müller eine neue Struktur? Wer austreten möchte, könnte sich doch einfach der FSSP, der ICKSP usw. anschließen.

Josefa Menendez

Gehorsamshypnose: Müller sagt eigentlich, was Prevost denkt und will, während Prevost diplomatisch "falsche Einheit" predigt. Ein Team.

Mile Christi

Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu bauen...

Heribert Nuhn

Nur Menschen mit Doppelabitur werden der verdrehten Logik folgen können. Wenn Kardinal Müller vorschlägt, "eine Antwort an die Bruderschaft auszuarbeiten, in der bekräftigt werde, dass Rom entgegen deren Behauptungen niemals vom Weg des Katholizismus abgewichen sei", muß er all die Behinderungen und Verbote von Gottesdiensten nach dem Tridentinischen Ritus in wenigen Worten erklären können. Nicht auf 1.000 Seiten wo alles drinsteht und nichts. Warten wir's ab.

Turbata

Das ist schon eine seltsame Idee, denn damit würde die Leitung der Weltkirche gegenüber der Bruderschaft automatisch beschreiben müssen, warum sie noch rechtgläubig sei. 🤔

Pfr. Name Name

Aus dem Munde von Pater Steven MacDonald, dem Assistenten des Distriktsoberen der Piusbruderschaft in den USA:
„Katholiken sind nicht verpflichtet, an der Neuen Messe teilzunehmen, um das Sonntagsgebot zu erfüllen. Tatsächlich sollte die Neue Messe von denen, die sich ihrer inhärenten Probleme bewusst sind, gänzlich gemieden werden … Wenn keine traditionelle Messe angeboten wird … ist man vom Besuch der Messe an einem Sonntag oder Feiertag befreit.“

Pater Rico

Certo.

Franz Xaver

Der Herr Kardinal möge das Abkommen zwischen dem atheistischen, antitheistischen und kommunistischen chinesischen Regime und dem Vatikan bezüglich der Bischofsbestellungen und Bischofsweihenoffenlegen und die Unterschiede zur FSSPX darlegen. Überdies würde mich interessieren, wie er zu den Handlungen und Äußerungen seines Nachfolgers steht.

Bethlehem 2014

!

Josefa Menendez

Müller, der sich für den Anführer der Novus Ordo-Rebe hält, lügt um Recht zu behalten. Die Beweise der katastrophalen Konsequenzen des II. VKs sind vor allen Augen und Ohren. Foto: Der linke Windfahne Müller, der durch seinen Angriff auf die katholische Tradition die Spaltung vertieft, zusammen mit seinem Idol der Befreiungstheologie, Gutierrez. Müller behauptet, die Tradition sei nicht unentbehrlich und diese sei unfruchtbar. Der Rauch Satans (mittlerweile eine Atombombe) ist eben das II VK, das Müller so sehr verteidigt und die Novus Ordo-Veranstaltung mit Frauen im Altarraum, eine Konsequenz davon. Müller kann man nicht vertrauen. Falscher Feind: Kardinal Müller gegen … Kardinal Müller droht FSSPX mit der Hölle - …

Josefa Menendez

Das glaubt nicht mal Müller selbst: "Rom ist niemals vom Weg des Katholizismus abgewichen" - Wen will Müller täuschen? Prevost hat es gewagt, die Ehrentitel der Mutter Gottes zu leugnen: Dubia-Zeit! Leo XIV. lehnt die Miterlöserin UND … Pachamama Anbeter Prevost - Geist von Conocato Pater Robert Prevost wurde vom 'Geist von … "Synkretismus führt zum Frieden".
Leo XIV: "Alle Religionen sind Mütter. Alle … Prevost lobt schismatische Gruppen Leo XIV: Schismatische "Kirchen" bilden ein …

Klaus Elmar Müller

Anständig von Kardinal Müller, dass er die FSSPX ernst nimmt und deren Schreiben an Papst und Konsistorium. Aber die Beweise für die Dogmen- und Traditionstreue der Päpste Franziskus und Leo XIV. auszuarbeiten, wird in Monaten nicht glaubwürdig gelingen. Ist Seine Eminenz in dieser Sache ein Schlitzohr und will gerade das klarmachen?

Die Bärin

Dass er ein "Schlitzohr" sein soll, kann ich mir leider nicht vorstellen. Ich denke, er ist nicht in der Lage, die Realität zu erkennen.

Franz Xaver

Der Kardinal heult mit den Wölfen; bin schon auf sein Credo gespannt.

Respekt! Ich hätte nicht gedacht, dass Müller so reagiert. Müller denkt mit und typisch deutsch durchrdacht.

Werte teilt das

Kardinal Müller erklärte gestern im Konsistorium, der Vatikan müsse auf die Behauptung der Piusbruderschaft reagieren, dass Rom entgegen deren Behauptungen den Weg der Tradition nie verlassen habe.

6428
Pater Rico

Certo.

Pater Rico

"Der Zug fährt ohne Zwischenhalt bis zur angegebenen Endstation - er hält bis dahin nicht mehr. Wir bitten unser lieben Fahrgäste um entsprechende Beachtung. Ihr Triebfahrzeugführer. "

Die Bärin

Bei solch einer Aussage des Kardinals weiß ich nicht, ob ich lachen oder weinen soll!

Bethlehem 2014

@Die Bärin Das ging dem Papst und den anderen Kardinälen wohl genauso. 🤪 😉

Herr Kardinal Müller, dann machen wir doch gleich einmal den Anfang mit der Preisgabe des katholischen Absolutheitsanspruch, den das Konzil mit seiner subsistit-in Lehre in der Kirchenkonstitution Lumen gentium, Art. 8, aufgegeben hat. Es gibt einen sehr einfachen Weg einzusehen, dass das tatsächlich der Fall ist, und zwar so: Der Absolutheitsanspruch der Kirche besagt, dass die Kirche Christi die katholische Kirche ist! Demnach ist die Kirche Christi und die katholische Kirche ein und dasselbe. Diesen Absolutheitsanspruch kann man auf folgende Weise gleichwertig umformulieren, um zu erkennen, worin die Abkehr des Konzils von demselben besteht, nämlich:
Die Kirche Christi existiert in der katholischen Kirche, und sie existiert in keiner Weise, in einer anderen christlichen Religion. Denn wenn die Kirche Christi in keiner Weise in einer anderen christlichen Religion besteht, dann besteht sie ausschließlich in der katholischen Kirche, so dass Kirche Christi und katholische Kirche ein und dasselbe ist.
Die Preisgabe dieses Absolutheitsanspruchs erfolgt dadurch, dass das Konzil mit seiner berüchtigten subsistit-in Lehre an dem Vordersatz festhält: „Ecclesia Christi subsistit in ecclesia catholica“ d. h. „Die Kirche Christi existiert in der katholischen Kirche“, es lässt aber den Nachsatz: „und sie existiert in keiner Weise in einer anderen christlichen Religion“ unter den Tisch fallen. Und dadurch, dass das Konzil diesen Nachsatz unter den Tisch fallen lässt, gibt es den katholischen Absolutheitsanspruch auf, denn jetzt besteht ja die Möglichkeit, dass die Kirche Christi auf irgendeine Weise auch in den anderen christlichen Religionen präsent ist. Halten wir zunächst fest: Mit der Preisgabe des katholischen Absolutheitsanspruchs hat das Konzil einen Bruch mit dem traditionellen Selbstverständnis der katholischen Kirche vollzogen.

Eugenia-Sarto

Und dann kam Assisi.

miracleworker

Von Trollen bemerkte Trollerei ? ? ?

Werte

Sagt die Piusbruderschaft, dass man den Novus Ordo keinesfalls besuchen darf? Sind die Novus Ordo Bischofsweihen zweifelsfrei gültig? Diese Sachen thematisiert man nicht in der Erklärung.

Carlus teilt das

Kardinal Müller erliegt einem Irrtum. Durch das angebliche II. Vatikanische Konzil hat Rom eine neue Kirche, die Nachäfferkirche Besetzter Raum gegründet und hat dadurch den Weg des bisherigen Katholischen autentischen Lehramtes verlassen.

1179
Josefa Menendez

Modernist durch und durch: Der linke K. Müller lügt (schon wieder), um Recht zu behalten. Die katastrophalen Konsequenzen des II. VKs, das er so vehement verteidigt, sind vor allen Augen und Ohren. Man muss nur die intakte, katholische, überlieferte Lehre kennen und schon springen alle Blasphemien und Häresien ins Auge.

Werte

Die Erklärung der FSSPX ist natürlich Trollerei. Sie lassen die wesentlichen Punkte aus - sogar ihr Verhältnis zum Novus Ordo und den neuen Bischofsweihen.

Franz Xaver

Nur Intelligenzlern der Höchststufe fehlen Ausführungen der FSSPX, die über die gegenständlichen Bekenntnisse hinausreichen; aber Dummheit kann abgeholfen werden: In allen anderen Glaubenssätzen, Theologie, Dogmatik, Kanonistik und Lehren stimmen die Brüder und Schwestern der FSSPX offenkundig mit dem Vatikan überein.

Turbata

Die FSSPX: Hätte ich je die Möglichkeit, bei den FSSPX-Leute zur Kirche zu gehen, so täte ich es gerne. Doch erst seit kurzem ist mir klar, dass sie mit einer Arroganz und Überheblichkeit ohnegleichen wirken. Und so geht das einfach nicht. Auch hier äußern sich - interessanterweise besonders Frauen - so, in erster Linie Josefa Menendez, als hätten sie die Weisheit mit Löffeln gefressen und wüssten genau, dass und warum der Papst ein Antichrist ist. -
Manches in der Kirche hat sich in der Kirche in den letzten Jahrzehnten nicht zum Besten entwickelt - da hätte man gegenwirken müssen. Aber die Fehlentwicklung ist nicht in erster Linie der Kirche anzukreiden, sondern zur Zeit des II. Vatikanischen Konzils hatten wir die "Sexuelle Revolution" und die "Anti-autoritäre Erziehung", die sich in allen Bereichen negativ auswirkte; junge Leute wollten neuen Ideen folgen und frei sein von Bevormundung des Staates, der Familie, der Kirche. Das alles kam fast gleichzeitig, und ich selbst, die es miterlebte, verstand die Welt nicht mehr und was da geschah! - Ich erlebte, wie treue Priester nicht mit der Situation umzugehen wussten; gerade geweihte Priester hatten schon im Theologiestudium seltsame, neue Ideen entwickelt. Ich meine, wir waren allgemein überfordert! Aber es wurde nie ehrlich ausgesprochen. Wieviele Priester liefen damals davon und gaben auf, nicht, weil sie lieber frommer gelebt und gewirkt hätten - im Gegenteil, etliche rauschten mit ihrer Geliebten auf und davon. Somit fehlten von heute auf morgen auch Priester in den Gemeinden und Religionslehrer in den Schulen. - Ich habe eine Bekannte, die 15 Jahre jünger ist als ich. Sie hält treu zur Kirche, aber ihr Glaubenswissen ist derart dürftig, dass ich mich wundere, wie man damit als Glaubender überleben kann. Erst kürzlich erfuhr ich: genau zu ihrer Zeit fiel meist der Religionsunterricht aus. - Ich lebte immer in der Diaspora; und erst jetzt, in katholischerer Umgebung, fällt mir auf, dass Katholiken zwar treu zur Kirche standen, aber nicht so recht aus tiefster Überzeugung! Das hat sich erst in den letzten Jahren deutlich gezeigt durch die "Corona-Zeit" und durch "Missbrauchsfälle". -
Die letzten Jahrzehnte seit dem Konzil sind überhaupt nicht aufgearbeitet und haben in keiner Weise nur mit kirchlichem Fehlversagen zu tun; die ganze Gesellschaft wurde beeinflusst, aber keiner sprach darüber! Besonders Lehrer von Gymnasien ,versuchten Schüler gegen deren Eltern aufzubringen und vieles mehr. Das hatte enorme Auswirkungen, und mancher 70jährige benimmt sich heute noch so, als wäre er in der Pubertät und ein unreifer Teenager. Bei Facebook-Kommentare kann man es z. B. gut feststellen.

Ana W. Hwang teilt das

Kardinal Müller schlug vor, eine Antwort an die Bruderschaft auszuarbeiten, in der bekräftigt werde, dass Rom entgegen deren Behauptungen niemals vom Weg des Katholizismus abgewichen sei

2143
Theodorus

Lediglich die Behauptung des Gegenteiles, ohne Argumente oder gar Beweise ist keine grosse intellektuelle Leistung

Franz Xaver

Der Herr Kardinal soll inhaltlich auf die Bekenntnisse der FSSPX eingehen und begründen, in welchen Punkten diese irren.