'noking' - Wir wollen keinen König!
Gedanken zum Christkönigssonntag
von Pater Peter Lang
Papst Pius XI. hat vor genau 100 Jahren, 1925, am letzten Sonntag im Monat Oktober das Christkönigsfest eingesetzt. Einer Welt, die von der milden und gerechten Herrschaft Jesu Christi nichts mehr wissen wollte, wollte er mit der Einführung dieses Festes aufzeigen,
dass sie sich auf dem völlig verkehrten Weg befindet.
Mit diesem Fest rief er der Welt zu, dass Jesus Christus, der Sohn Gottes und Erlöser des ganzen Menschengeschlechtes, der König der ganzen Welt ist. In seiner Enzyklika zeigte er auf, dass es keinen besseren, heiligeren, mächtigeren, gerechteren König gibt. Wie könnte es bei Jesus Christus, dem Sohn Gottes, auch anders sein.
Aber die Menschen von damals und heute noch viel mehr wollen sich dem unendlich weisen König nicht unterwerfen. Sie revoltieren gegen Ihn, gegen seine Gesetze, gegen seine in die Natur der Menschen hineingelegte Ordnung!
Deshalb brennt die Welt lichterloh!
Ist …Mehr
Ermutigende, wahre Worte! Danke dafür!
Danke Lukas, dass Du die Worte ( Predigt) von Pater Lang hier im Forum rein setzt.
Pater Lang: 100 Tage Papst Leo XIV.:
In welche Richtung steuert er das Schiff Petri?
Wie bewertet Pater Lang FSSPX das Pontifikat von Leo XIV:
Der Papst tritt äußerlich konservativer auf (traditionelle Kleidung, Bezug auf Kardinal Sarah, Nutzung alter Papsträume). Zugleich lobt er aber ständig seinen Vorgänger Franziskus und führt dessen Linie weiter.
In seiner Antrittspredigt sprach Leo XIV. von „Liebe und Einheit“, ohne „Wahrheit“ zu betonen. Der ökumenische und synodale Kurs werde fortgesetzt, nur langsamer als unter Franziskus.
Pater Lang: Darf mit einem konservativen Papst gerechnet werden?
Zunächst ist es unsere heilige Pflicht, für den verstorbenen Papst (manche meinen, er sei gar nicht Papst gewesen) zu beten, dass er in Jesus Christus einen gnädigen Richter gefunden hat.
Nun aber zur Frage des kommenden Konklave: Darf mit einer Rückbesinnung, also mit einem konservativen, glaubenstreuen Papst, gerechnet werden? Meine Antwort ist ein klares 'Nein', denn wir befinden uns momentan religiös, politisch und gesellschaftlich auf einer dermaßen schiefen Bahn, dass in diesem geistigen Umfeld nicht mit einer Kursänderung von Menschenhand gerechnet werden kann. Zudem verdanken über die Hälfte der Kardinäle Papst Franziskus ihre Ernennung. Er hat mit Sicherheit nur solche Kandidaten ausgewählt, die seinen glaubenszerstörenden Kurs fortsetzen.
Wir wollen uns aber trotzdem das Szenario vorstellen: ein konservativer, glaubenstreuer Papst wird gewählt. Glauben Sie, dass er in diesem modernistischen, ökumenischen, freimaurerischen, homoverseuchten Umfeld etwas erreichen kann? Mit …Mehr
Kardinäle von den " Rändern der Welt " ... ? Natürlich wächst der Glaube in Afrika und gibt zur Freude Anlass, aber auch hier trägt der Modernismus seine muffigen Früchte ! Man kann sich Vorstellen aus welchem Kreis Franziskus die Kardinäle aus Afrike ausgewählt hat ? So bleibt die bange Frage nach einem würdigen Papst ? Natürlich führt der Hl. Geist die Kirche, aber er läßt auch Prüfungen zu und wenn man den weltweiten Zustand der Christen sieht, muss man um weitere Prüfungen fürchten und diese können schon bald erfolgen ... !
Ich nehme mal an, dass es mit den Cardinälen wie mit den Richtern des obersten Gerichtes der USA ist. Sie urteilen nicht immer so, wie es der Präsident, der sie ernannt hat, gerne hätte.
Ex-Papst Bergoglio hat vorzüglich Cardinäle aus den "Rändern der Welt" ernannt, darunter vor allem aus Africa. Dies kann man durchaus als Segen ansehen, denn schließlich blüht der Glaube in Africa, während er in weiten Teilen des lauen Europas im Niedergang ist.