Antal Gördele
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57:06

Der Kommandant – Aufzeichnungen des SS-Obersturmbannführers Rudolf Höß (Jürg Amann, 2011) – Hörspiel
"Eine sehr interessante persönliche Lebensschilderung"
Quelle
Der Kommandant – Aufzeichnungen des SS-Obersturmbannführers Rudolf Höß (Jürg Amann, 2011) – Hörspiel

Eine fragwürdige historische Quelle. Höss wurde nachweislich schwer gefoltert, und hat DANN seine "Erinnerungen" geschrieben. Wie sie waren? Oder wie sie sein sollten? Schwer zu beantworten. Manches kann so nicht gewesen sein.

Antal Gördele

Der kroatische Fussballer Mateo Kovacic

Was für ein Glaubenszeugnis. Katholisch sein heißt: Siegen lernen. Oder waren das die Mormonen? Oder haben das nicht auch die Juden gefordert? Steig herab, mach Ratzfatz!

Antal Gördele

Muslimisches Land ist wegweisend: Sex außerhalb der Ehe ist kriminell
Das indonesische Parlament hat am 6. Dezember Änderungen am Strafgesetzbuch verabschiedet, die Sex außerhalb der Ehe mit bis zu einem Jahr Gefängnis bestrafen.
Das Gesetz sieht auch Gefängnisstrafen für Konkubinate vor. Es gilt für alle, auch für Touristen auf der Insel Bali.
Das neue Gesetz wird erst in drei Jahren in Kraft treten. Die Polizei wird erst dann aktiv, wenn ein Familienmitglied eine Anzeige erstattet. Derzeit verbietet Indonesien zwar Ehebruch, nicht aber vorehelichen Geschlechtsverkehr.
Das neue Strafgesetzbuch bestraft auch "Beleidigungen" [=Kritik] gegen den Präsidenten (mit bis zu drei Jahren) oder gegen staatliche Institutionen sowie die Äußerung von Ansichten, die der Staatsideologie zuwiderlaufen.
Die Verbreitung von "Fake News" [= Aussagen, die der Regierung nicht gefallen] kann mit bis zu sechs Jahren Gefängnis bestraft werden. Ähnliche Gesetze gibt es auch in den Regimen des Westens.
Bild: Joko …

Es war ein Meisterstück amerikanischer Propaganda, den islamischen Impuls - aus einer gewissen gesunden Natürlichkeit heraus geboren - der Abwehr des Westizismus ("westliche Werte", wir verteidigen sie grad achthundert Kilometer weiter östlich) als Kultureinheitmodell, als Islamismus und Terrorismus zu deklassifizieren. Denn daß die Kirche schon vor 130 Jahren und mehr diesen Lebensstil verdammt hat, haben ohnehin längst alle vergessen.

Antal Gördele

Spinnennetz des "Gehorsams"
Bild: © gloria.tv, CC BY-ND, #newsOimltihzgi

Ein bißchen zu viel vom Glas der Aufklärung und deren Konzept des autonomen Menschen genippt? Schon mal was vom hierarchischen Aufbau der Schöpfung gehört, von der Intrinsität des Gnadenflusses, angelegt somit im zustimmenden Wesen der Dinge? Die Erbsünde begann mit der Frage: Hat Gott wirklich gesagt ... Und Eva begann zu denken.

Antal Gördele
20:43

Bischof Athanasius Schneider über Traditionis Custodes und die Römische Messe

Ich kann mich noch gut an dieses Interview erinnern. 1982? 1988? 1992? Toll, was sich übe3r die Jahre so verändert hat. Völlig neue Kritikpunkte, völlig neue Lösungsansätze, völlig neue pastorale Ansätze, um doch am Heilsprinzip Kirche festzuhalten. Als würde da am Zopf des Oknos immer weiter geflochten. Brav. Sinnvoll. Sinnlos vermutlich hingegen, mal darüber nachzudenken, ob nicht ein völlig neuer Ansatz nötig wäre. Aber die Jungen wachsen ja beliebig nach, wie man sieht.

Antal Gördele
33:10

GLOBALE AUSBEUTUNG & MANIPULATION IN 30 MINUTEN

Die größte Manipulation hier wird durch den Film versucht.

Antal Gördele
11:00

Wann und weshalb wurde die Weltklimakatastrophe erfunden? Erstaunlicher Einblick von einem Insider.

Da kann man noch fünf Jahre früber ansetzen, nämlich bei Margret Thatcher. Die hatte, um die starken Gwerkschaften auszubooten, einen Weg gesucht, die Kohleindustrie (an der so viel hängt) zu desavouieren. Dazu hat sie sich mit der Energiewirtschafrt zusammengesetzt, die auf Atomkraft abzielte, und von dort aus sind die ersten "wissenschaftlichen Arbeiten" entstanden, die den Weg dazu gefunden haben: Sie "machen" die Kohle gesundheits- und umweltschädlich, durch das Verbrennungsprodukt CO2. Gesagt - getan. Das war das erste mal, daß das dann in großem Umgang und mit viel Geld unterstützt die Medien zu überschwemmen begonnen hat. (Wobei - die ersten waren sie nicht. Die ersten, die diese Idee hatten, waren 130 Jahre zuvor aufgetreten, u. a. ein Ururgroßvater der Greta Turbo aus Schweden, Svante Arrhenius.) Politisch hatte Thatcher Erfolg. Der Kohleabbau und deren Verbrennung wurden unter dem Motto einer "guten Tat" politisch verkauft abgelöst, u. a. durch die Kernkraft, und die Kohle- und Bergbau-Gewerkschaft war zurückgedrängt. Thatcher konnte ihre Austeritätspolitik durchsetzen. Vermutlich sind Bachheimers Erzählungen damit verwoben. "Jemand" hatte die Idee, weil ... Aber als Geschäftsidee, auf dem Marketinghebel der "kollektiven Angst" (die, verbunden mit einer "riesigen Problematik", die den Erkenntnishorizont des Einzelnen weit übersteigt, die Menschen gefügig macht) einen Markt in die Hand zu bekommen, wurde zum global eingesetzten, mittlerweile dominierenden Instrument. Umgesetzt an der Hand der (100 Jahre alten) psychol. Theorie des Behaviorismus, verinfacht: der Steuerung der Psyche durch die Bestimmung der Lebensweise (Stichwort: Social engineering ; auch hier war es die Industrie - u. a. Ford - die so vorgingen, um die Produktivität ihrer Werke zu steigern. Deshalb hatte Ford so eine "soziale Ader".)
Heute haben wir es nur mit Einflußriesen zu tun, die sich aus Rockefeller etc. etc. heraus entwickelt haben, die "Investmentfonds" (wie Vanguard oder Blackrock), die so viel Wirtschaftsmacht haben, daß sie jede Volkswirtschaft dominieren können.
Aber es täte jedem gut, sich bei aller Kenntnis über reale historische Details daran zu erinnern, was die Welt WIRKLICH trägt und bewegt. Und das entkommt nicht der Göttlichen Vorsehung, die sich auch der "krummen Zeilen" bedient, und immer noch den Ausgang der Geschichte(n) bestimmt. Denn das können auch Blackrock oder Rockefeller oder Gates nicht, so sehr sie das auch anstreben. Die globale Dimension (aber auch schon viel kleinere "Ganzheiten") übersteigen in ihrer Wirkung jede menschliche Einflußnahme, um dem Sinn der Schöpfung zu dienen - die Einung mit Gott, der Teilhabe an der unendlichen Freude im Lob Gottes wegen.
Wenn wir das nicht vergegenwärtigen, fahren wir am selben Schiff der eigensüchtigen Absichten des "Großen Wahnsinns" mit, und verharren in der gewünschten, von Einzelinteressen auferlegten Angststarre, die uns die Freiheit und unser Selbst nimmt und zum Spielball macht.

Antal Gördele
03:59

Flache Erde: Der angebliche Venus-Planet beweist, dass es gar keine Planeten geben kann

Im Gegenteil: Wer nichts glaubt, weiß nichts.

Antal Gördele
14:56

Die Deutschen Stämme - ein Exkurs
51.104 Aufrufe
28.07.2022

Was will uns der Künstler damit sagen? Ich verstehe es nicht, habe aber einen Verdacht.
Historisch jedenfalls ist da viel Unsinn dabei, wie immer, wenn der Anfang zurück- und zurückgeschoben wird, die Welt auf der Schildkröte auf der Schildkröte auf der Schildkröte ... steht.
Was soll das "Ur-"Bayerntum (etc.), was soll dieser "Rein-"Schwachsinn? Wo sollte das herkommen? Hat Gott nach Adam auch noch Siegfried gebastelt? Oder kam der mit seiner Kunigunde aus der Arche, Box XIIc, gleich neben den Zebras, in reinstem Urbayerisch parlierend? Kamen die europäischen Völker und Volkschaften nicht aus diesem post-sintflutlichen Topf von den Hängen des Kaukasus?
Ist es nicht die Kultur (und damit die Religion), die ein Volk "macht", statt umgekehrt? Gar das "Blut", dessen religiöse Erhebung für so manches Volk nützlich schien, um sich in einen Sonderstatus der Auserwählten zu hieven? Sollen wir also ganz etwas Bestimmtes über den Menschen (oder über uns) lernen?

Antal Gördele
01:57

Dr. Markus Krall, was gerne verschwiegen wird... Gerade mal 18 Millionen Menschen finanzieren über 80 Millionen Menschen!

Wir kennen diesen Spruch der Schichte der bornierten Besserverdiener. Aber er beweist nur, daß Intelligenz und fettes Einkommen nicht zwangläufig korrelieren. Nicht nur, daß Krall den dicken Penis der "Einkommenssteuer" auf den Tisch knallt uns sagt: This is the pruegel! und nun ein "aaah" der Menge erwartet, scheint er gerne mal zu vergessen, daß zwei Dritel der staatlichen Einahmen je rd. zur Hälfte aus Sozialversicherungsbeiträgen und Konsumsteuern bestehen. Die dann jeder aufbringt. Ah, sie "zahlen" nicht? Oh nein, sie tragen vielmehr bei, daß diese 18 Mio überhaupt Einkommen erwerben können. Weil die Frau den Haushalt schupft, die Eltern ihn aufgezogen und ausgebildet haben, und noch viele viel beitragen, damit deren Erwerbskraft erhalten bleibt. Dies aus der Einkommenssumme herauszurechnen ist bösartig und dumm. Als würde man den Mercedes-Motor loben, und dem Benzin sagen, daß es nur stinke und ohne Motor nichts wert wäre. Was zwar nicht heíßt, daß Dankbarkeit am Platz wäre, was aber sehr wohl heißt, daß diese Dankbarkeit ALLEN gegenüber geboten ist. Der Mensch lebt nicht vom Brot allein! Außer Herr Krall, natürlich. Der lebt von seinem Konto.

Antal Gördele

Ukrainisch-orthodoxe Kirche löst sich von Moskauer Patriarchat
Es ist eine weitere Zäsur im russischen Krieg gegen die Ukraine: Die ukrainisch-orthodoxe Kirche hat angekündigt, ihre seit Jahrhunderten bestehende Verbindung nach Russland zu kappen. Nach einem Landeskonzil, an dem Bischöfe, Priester, Ordensleute und Laien teilnahmen, erklärte die Glaubensgemeinschaft des Moskauer Patriarchats am Abend: "Wir teilen nicht die Position des Patriarchen von Moskau und ganz Russland, Kyrill, zum Krieg in der Ukraine."
Alles Wichtige zum Krieg in der Ukraine finden Sie hier.
Völlige Selbständigkeit und Unabhängigkeit beschlossen
Man verurteile den Krieg als Verletzung von Gottes Gebot "Du sollst nicht töten" und appelliere an die Ukraine und Russland, den Verhandlungsprozess fortzusetzen, hieß es weiter. Das Blutvergießen müsse gestoppt werden. Deshalb habe das Konzil Änderungen des Kirchenstatuts angenommen, "die die volle Eigenständigkeit und Unabhängigkeit der Ukrainischen Orthodoxen Kirche …

br.de

Ein Kiewer Patriarchat einer sogen. Ukrainischen Orthodox. Kirche mit Autokephalie (wie in dem Artikel beschrieben), gibt es erst seit der Spaltung 2019. Was ich hier lese wird wirkt auf mich nur wie ein aus Propagandagründen nun zum Separatereignis "wegen" (d. Krieges etc.) hochstilisiertes bzw. "durch" (...) ausgelöstes Nachbeben, nachdem seit 2019 geschehen ist, was zu erwarten war: Ein zuvor nur laufendes, nun durch viel Druck massiertes Wegbrechen weiterer Orth. Gemeinden vom Moskauer Patriarchat. Hat nicht Zelensky die Orth. M.P. schon einmal zu Spionen und Staatsfeinden erklärt? Es läge jedenfalls nahe, und ich meine, sowas auch schon gelesen zu haben.

Antal Gördele

Ukrainisch-orthodoxe Kirche löst sich von Moskauer Patriarchat
Es ist eine weitere Zäsur im russischen Krieg gegen die Ukraine: Die ukrainisch-orthodoxe Kirche hat angekündigt, ihre seit Jahrhunderten bestehende Verbindung nach Russland zu kappen. Nach einem Landeskonzil, an dem Bischöfe, Priester, Ordensleute und Laien teilnahmen, erklärte die Glaubensgemeinschaft des Moskauer Patriarchats am Abend: "Wir teilen nicht die Position des Patriarchen von Moskau und ganz Russland, Kyrill, zum Krieg in der Ukraine."
Alles Wichtige zum Krieg in der Ukraine finden Sie hier.
Völlige Selbständigkeit und Unabhängigkeit beschlossen
Man verurteile den Krieg als Verletzung von Gottes Gebot "Du sollst nicht töten" und appelliere an die Ukraine und Russland, den Verhandlungsprozess fortzusetzen, hieß es weiter. Das Blutvergießen müsse gestoppt werden. Deshalb habe das Konzil Änderungen des Kirchenstatuts angenommen, "die die volle Eigenständigkeit und Unabhängigkeit der Ukrainischen Orthodoxen Kirche …

br.de

Seltsam, was macht die Nachricht hier? Denn schon 2019 (!) hat der von Amerikas Orthodoxen finanzierte EB Bartholomäus, Patriarch von Konstantinopel, die Ukrainische Orth. Kirche für autokephal erklärt, und als vom Moskauer Patriarchat unabhängig erklärt. Er hat damit also schon vor drei Jahren innerhalb der orthod. Kirchen eine Spaltung provoziert. Was alles wie ein weiterer Vorbereitungsschritt für die gegenwärtigen Ereignisse in der Ukraine wirkt.

Antal Gördele
16:10

Sind wir Gehorsam schuldig?
Predigt von Bischof Vitus Huonder: Papst Franziskus revidierte das Motu proprio Summorum Pontificum seines Vorgängers Benedikt XVI. vom 7. Juli 2007. Ist ein gläubiger Katholik dem Papst in dieser Sache Gehorsam schuldig?

Wobei ich einen Punkt, einen sehr wichtigen Punkt noch nachfügen möchte, geht es um Liturgie, Glaubenspraxis u.ä. Und zwar ist das der, daß der Ort des Leidens und Blutens für Christus dem Wesen der Kirche gemäß (!) jene Pfarre ist, in die wir "eingeschrieben" sind. Was heißt, daß wir dort BLEIBEN müssen, wo wir dem Naturprinzip nach auch sind - unsere Woh- und Heimatpfarre. Denn was ich durch viel Beobachtung sagen kann ist, daß es DORT an der Bereitschaft zum Leiden fehlt. Weil jede,r dem es nicht paßt, feige und hinterhältig Christus im Stich läßt, die Pfarre verläßt, und sich einen "besseren Ort" sucht.
Schon alleine der Weg zu solcher Entscheidung liegt sehr stark einer Haltung nahe, die Hochmut zu nennen ist, und mit Wahrheitsfragen nichts zu tun hat. Die werden nur vor- bzw. nachgeschoben, um etwas ganz anderes zu rationalisieren. Ich könnte deshalb mit Leichtigkeit lange Listen in jenen TLM-Gemeinden anfertigen, die ich kenne, und die m. e. nach Protestanten im Erz-Katholischen Gewand der Strengen Observation sind.
Hier hat P. Franziskus sachlich keineswegs falsch gesehen. Wo sind die Laien-Märtyrer, die an den (ja, oft wirklich schlimmen) Zuständen in den Pfarren verblutet sind? Und hat noch nie jemand darüber nachgedacht, wie oft Pfarrer (und ich könnte auch hier sofort jede Menge nennen) alleine gelassen und entmutigt sind, weil sie in ihrem Kampf für das Richtige so alleine gelassen sind, mutlos wegen "Mangel an Resonanz" sind, und schon gar keine Mitstreiter finden. Oder, umgekehrt, wie viel wäre oft zu erreichen, würde man ZUERST in der eigenen Pfarre ansetzen, und einfach dieses Recht auf Glaubenspraxis dort einforern, wo es angebracht ist. Man sieht doch an den "anderen", wie wenig da oft genügt, daß die sich durchsetzen, und weiter auflösen und zerstören WEIL SIE KEINE GEGENWEHR VORFINDEN.
Wir grotesk ist es doch oft. Da verlassen Gläubige ihre wunderschönen gotischen oder barocken Kirchen, überlassen sie widerstandslos den fünf kurzhaarfemistischen Wohlfühlquallen, die die gesamte Seelsorge der Pfarre auf den Kopf stellen, und fahren fünfzig oder hundert Kilometer, um Gottesdienst in einer provisorisch adaptierten Garage und unter lauter gleichfalls Isolierten zu "feiern", weil die Liturgie dort ja so erhebend ist ... Echt jetzt?

Antal Gördele
16:10

Sind wir Gehorsam schuldig?
Predigt von Bischof Vitus Huonder: Papst Franziskus revidierte das Motu proprio Summorum Pontificum seines Vorgängers Benedikt XVI. vom 7. Juli 2007. Ist ein gläubiger Katholik dem Papst in dieser Sache Gehorsam schuldig?

Da bleiben einige Fragen. Heißt das jetzt, daß es in Traditionis Custodes um Dinge geht, die die Gläubigen vom Glauben abbringen? Oder sind, dieser Logik zufolge, NOM-Besucher Abtrünnige und ist ihr Seelenheil gefährdet? Warum hat der Bischof dann nicht in seiner Amtszeit den NOM in seiner Diözese verboten? Und ist er sicher, daß es den TLM-Besuchern nur um ihr Seelenheil geht? Und den Jungen darunter, die zum ersten mal mit der TLM konfrontiert werden, um die Weiterpflege ihres traditionsgemäßen Glaubens? VERBIETET Tradidionis Custodes die TLM? Oder könnte man es nicht auch so lesen, daß sie einfach (wieder) mehr und der Organizität der Kirche entsprechend an den Bischof binden soll? Könnte man nicht sogar in TC sehen, daß es einen gar nicht so unberechtigten Problemfall aufgreift, der im Gegensatz zu mancher (prominenter) Stellungnahme SEHR WOHL und SEHR HÄUFIG zu beobachten ist, und der in Ricfhtugn einer Ideologisierung und Instrumentalisierung des Wahren hinausläuft? Und ist dieser ganze Konflikt nicht viel mehr ein inner-klerikaler Konflikt, in den man die einfachen Gläubigen gar nicht einzubinden hätte? Werden diese nicht stattdessen zum Beleg für o. a. Aussage, instrumentalisiert zu werden?
Und da gäbe es noch durchaus mehr zu fragen. Denn auf die Frage nach Maß und Bezug von Gehorsam gibt Huonder keineswegs eine Antwort, ich jedenfalls erkenne nur Durcheinangergeworfeltheiten, die alles und nichts aufmachen. Außerdem gäbe es noch einige andere Schriften, die da erwähnenswert wären, so die sehr profunde Auseinandersetzung des Hl. Bernhard v. C. Der etwa die Frage nach dem "Richtigen" einer Anordnung sehr differenziert, und sie keineswegs generalisiert (wie man nach Huonders Ausführungen meinen könnte.) Abgesehen davon daß hier ein grundsätzliches Problem zum Gehorsam als generelle Haltung entstehen kann, ohne auf den (notwenigen) Mittler zu verzichten. Weil ich meine, daß man mit solchen Definitionen von Gehorsam wie oben, die gefährlich nahe dem kommen, den einzelnen zum Papst machen zu wollen, auch ganz gefährlich eine protestantische Haltung fördert!
Kurz: Bernhard sieht die Frage, ob das Angeordnete richtig oder falsch ist, keineswegs als die relevante Frage an. Er schränkt den gebotenen Widerstand auf die Sünde ein. Geht es aber denn bei TC um eine Anordnung zur Sünde?
Und dann frage ich mich, ob es wirklich die bessere Pastoral ist, die Bereitschaft zum Martyrium auf (inner-)kirchliche Belange zu lenken. Meines erachtens nach gibt es nämlich aber wirklich JEDE Menge an Aufforderungen aus dem direkten, einfachen Alltag, stellvertretend zu leiden, ohne daß aus allem eine dogmatische Frage gemacht wird, die (mit Verlaub) den Verstandeshoriziont von 99 Prozent der "Gläubigen", den Kompetenzbereich aber vollständig überfordert.
Aber woran es fehlt sind nicht die "Streiter um den rechten Glauben". Da reicht in der Regel schon Internetfasten als Heil- und Befriedungsmittel. Sondern die wirklichen, blutvollen Gläubigen im realen Leben, in der Politik, in der Gesetzgebung, in Ehe und Familie, in der Wissenschaft, usw. usf. So streiten wir um die Marmelade am Brot, während Haus und Hof und Tisch fortgetragen werden. Diese aber wären der Ort, an dem der Nicht-Priester bevorzugt zu bluten hätte.
Während die Priester IHREN Konflikt mit Obrigkeit und Hierachie (und Gehorsam) regelrecht zynisch an die Gläubigen weiterreichen, weil es so bequemer und "druckvoller" ist.
Und im Übrigen leidet diese usnere Zeit wahrlich NICHT an zu viel Gehorsam, nicht einmal an falsch verstandenem Gehorsam, sondern am Gegenteil. Auch, ja vor allem unter den Schäfchen des Glaubens, meine ich. Der ich TC keineswegs so falsch fand. Und mich da sogar in einem Sinn mit den danach abgegebenen Erklärungen der FSSP und anderen TLM-Gemeinschften sehe.
Daß es freilich der FSSPX nicht in den Kram paßt, deren Problem nicht Häresie, sondern Schismatik ist, ist natürlich auch klar. Uns Katholiken aber sollte nicht die technische Äquivokation als das Kriterium des Heiles reichen. Wir sollten wissen, daß die Gemeinschaft mit Christus ZUERST eine Frage des Gehorsams, und nicht des "Richtige(re)n" und eines deshalb "selektiven Gehorsams" ist. Der doch gar kein Gehorsam mehr ist!

Antal Gördele
03:18

Russische Kriegsverbrechen in Mariupol, Ukraine.
Tote, Verletzte füllen Krankenhäuser.

Zivilel Opfer sind nicht automatisch "Kriegsverbrechen." Das wären sie nur, wo gezielt Unbeteiligte getroffen werden sollen, oder Kampfhandlungen leichtsinnig zivilie Opfer in Kauf nehmen. Wenn wie in der Ukraine aber Zivilisten zu Kämpfern gemacht werden - wie in den Aufrufen Zelenskys geschehen, der JEDEN Ukrainer zum Eingreifen in die Kämpfe aufgerufen hat - wird diese Kategorisierung aber oft sehr schwierig. Wie soll eine Kriegspartei nun erkennen, wer sie bekämpft, und wen sie somit beschießen darf oder muß? Offizielle Soldaten erkennt man an den Uniformen, aber wie erkennt man zivile Kämpfer? Es wäre nicht das erste mal, übrigens, daß VERTEIDIGER zivile Opfer riskieren, um schlechte Publicity für den Feind zu schaffen. Die Versenkung der Lusitania ist so ein Beispiel. Und vermutlich auch Pearl Harbour. Dann wären von den Verteidigern Kriegsverbrechen begangen worden!