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Bischof Schneider zur FSSPX: „Heiliger Vater, erteilen Sie das Apostolische Mandat“

Bischof Athanasius Schneider veröffentlichte heute auf DianeMontagna.Substack.com einen brüderlichen Appell an Papst Leo XIV, eine Brücke zur Priesterbruderschaft St. Pius X. zu schlagen. Autorisierte deutsche Übersetzung.
Die aktuelle Situation bezüglich der Bischofsweihen in der Priesterbruderschaft St. Pius X. hat die gesamte Kirche aufgerüttelt. Innerhalb kürzester Zeit nach der Ankündigung vom 2. Februar, dass die Priesterbruderschaft St. Pius X. diese Weihen durchführen wird, ist in weiten Kreisen der katholischen Welt eine intensive und oft emotional aufgeladene Debatte entbrannt. Das Spektrum der Meinungen in dieser Debatte reicht von Verständnis, Wohlwollen, neutraler Beobachtung und gesundem Menschenverstand bis hin zu irrationaler Ablehnung, entschiedene Verurteilung und sogar offenem Hass. Obwohl Grund zur Hoffnung besteht – und dies keineswegs unrealistisch ist –, dass Papst Leo XIV. die Bischofsweihen tatsächlich billigen könnte, werden bereits jetzt online Vorschläge …More

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Novena - Oremus shares this

Bischof Schneider setzt sich für die Einheit in der Kirche ein.

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Gabriel Baumann

Eine lutherische-katholische Kirche?
Die katholische Kirche ist eine sichtbare Kirche, die als solche von Christus gegrèndet worden ist. Die Hierarchie der Kirche (Papst und Bischöfe) sind nicht materielle Elemente der Kirche, sondern wesentliche Bestandteile der Kirche. Eine Kirche ohne Papst und Biscxhöfe ist nicht die katholische Kirche. Nun hat Jesus verhiessen, dass die "Porte der Hölle die Kirche nicht überwältigen werden" (Matt 16,18). Für Luther dagegen ist die Kirche eine rein geistige Gesellschaft, keine wahrnehmbare Kirche. Wer sich fragt also "wo ist der Papst?", der leugnet, dass Leo XIV. Papst ist, dann ist die katholische Kirche nicht mehr die (sichtbare) katholische Kirche; der klagt Jesus Christus der Lüge: die katholische Kirche wurde von den "Pfosten übewätigt". Empfehlung: den Glauben über Überdruss stellen.

Novena - Oremus

Lutherische-katholische Kirche Deutschlands mit Wilmer als Vorsitzendem?

Gabriel Baumann

Eine halbe Wahrheit ist manchmal schlimmer als eine Lüge
Es stimmt, dass eine Bischofsweihe ohne päpstliches Mandat nicht zwangsläufig ein Schisma bedeutet. Das ist absolut richtig. Eine solche Weihe zieht jedoch für den Weihenden und den Geweihten eine Exkommunikation nach sich, die dem Heiligen Stuhl vorbehalten ist, was bereits ein Zeichen dafür ist, dass etwas nicht so gelaufen ist, wie es sollte. Denn Bischöfe werden nicht geweiht wie Brötchen gebacken. Das sichtbare Oberhaupt der Kirche ist der Papst, der Stellvertreter Christi. Dies zu ignorieren bedeutet, den Willen Gottes nicht zu akzeptieren, der ausdrücklich und äußerst klar festgelegt hat: „Auf diesen Felsen (den Papst) werde ich meine Kirche bauen” (Mt 16,18). Der Fall, der uns hier interessiert, ist jedoch ein ganz anderer: Es handelt sich nicht um eine Weihe „ohne Mandat“, sondern um eine Missachtung des gegenteiligen Willens des Papstes. Eine solche Weihe erfolgt also nicht nur ohne die Zustimmung des Oberhaupts der Kirche („ohne Mandat“), sondern vor allem gegen den ausdrücklichen Willen des Stellvertreters Christi. Aber warum ist das ein Schisma? Weil jeder Katholik verpflichtet ist, die Glaubensartikel zu bekennen, hier insbesondere das Dogma vom päpstlichen Primat – ein Dogma, das somit unfehlbar ist, wie es das Erste Vatikanische Konzil in der Konstitution „Pastor aeternus” in Kapitel 3 verkündet hat: „[Dem Bischof von Rom] gegenüber sind die Hirten und Gläubigen jeglichen Ritus und Ranges [also auch ein Bischof] – sowohl einzeln für sich als auch alle zugleich – zu hierarchischer Unterordnung und wahrem Gehorsam verpflichtet, nicht nur in Angelegen-heiten, die den Glauben und die Sitten, sondern auch in solchen, die die Disziplin und Leitung der auf dem ganzen Erdkreis verbreiteten Kirche betreffen, so dass durch Wahrung der Einheit sowohl der Gemeinschaft als auch desselben Glaubens-bekenntnisses mit dem Römischen Bischof die Kirche Christi eine Herde unter einem obersten Hirten sei. Dies ist die Lehre der katholischen Wahrheit, von der niemand ohne Schaden für Glauben und Heil abweichen kann.” (DS 3060)
Durch die Weihe von Bischöfen gegen den ausdrücklichen Willen des Stellvertreters Christi wird der geweihte Bischof mit einer doppelten Exkommunikation belegt: erstens wegen einer Weihe ohne Mandat, zweitens wegen Missachtung des Dogmas vom Papstprimat, einer schismatischen Handlung par excellence. Zu sagen, dass eine Bischofsweihe ohne Mandat nicht automatisch schismatisch ist, ist also eine Halbwahrheit, und hier wird deutlich, dass dies schlimmer als eine Lüge ist, denn die einfachen Gläubigen glauben, dass dies möglich ist. Lüge.
P. Dr. theol. Gabriel Baumann
Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)

Hl. Vater..... wo ???

Pfr. Name Name shares this

Ein bewegender Appell von Bischof Schneider.

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De Profundis

Interessant (nie gehört): Kurz vor seinem Tod, in einer Zeit lehrmäßiger Verwirrung, wählte und weihte der hl. Athanasius persönlich seinen Nachfolger – den hl. Petrus von Alexandrien –, um sicherzustellen, dass kein ungeeigneter oder schwacher Kandidat das Bischofsamt übernehmen würde.

Francesco 95

Hat Gott seine Kirche auf Petrus oder auf den heiligen Athanasius gegründet? Also die Pforten der Hölle haben die Kirche durch den rechtmässigen Papst überwältigt und jetzt besteht die "wahre" Kirche bei der FSSPX? Bei den Pius-Sedis? Palmerianische Kirche oder doch Don Minutella? Bei den Gnostikern "Wir sind die Kirche, nur wir können euch retten!".

Josefa Menendez

Erzbischof Lefebvre: "Nicht wir gründen eine Parallelkirche, da wir die Kirche aller Zeiten fortsetzen. Sie machen einen solche, indem sie die „Konzilskirche“ erfunden haben. Sie haben eine neue Kirche erfunden, nicht wir, sie haben einen neuen Katechismus gemacht, neue Sakramente, eine neue Messe, eine neue Liturgie, nicht wir. Wir fahren fort das zu tun, was schon immer getan wurde. Es sind nicht wir, die eine neue Kirche konstruieren“.

Josefa Menendez

Trotzdem werden die Abertausende von Gläubigen der Priesterbruderschaft St. Pius X. (durch die vom Weinstock getrennten Modernisten), wie Bürger zweiter Klasse behandelt = Verdrehung der Wahrheit, auch durch Prevost und Co.

Francesco 95
Werte shares this

Analyse lohnt zu lesen. Wer wusste, dass ein anti-kommunistischer Bischof - Diener Gottes - unter Paul VI in Rom drei Bischöfe unerlaubt geweiht hat?

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Ad Orientem

bei so viel Falschheit da bleibt einem die Luft weg!
Hoffentlich bleiben die FSSPX der Wahrheit treu und nicht Rom

Immanuel Kant

Die Exkommunikation für unerlaubte Bischofsweihen gibt es erst im neuen Kirchenrecht von 1983. Sie ist dort als "Lex Lefebvre" implementiert worden. Vorher gab es das nicht.

Gamaliel

Wie kann man nur so einen grotesken Unsinn schreiben? Die Zensur wurde bereits 1951 von Papst Pius XII. eingeführt (vgl. AAS 43, 1951, S. 217–218) und hat mit Erzbischof Lefebvre nichts zu tun!

Immanuel Kant

Aus dem Text von Bischof Schneider:
Gemäß dem Codex Iuris Canonici von 1917 wurde eine Bischofsweihe gegen den Willen des Papstes nicht mit Exkommunikation, sondern lediglich mit Suspendierung bestraft. Damit brachte die Kirche deutlich zum Ausdruck, dass sie einen solchen Akt nicht als schismatisch betrachtete.
Die Tatstrafe der Exkommunikation wurde also erst 1983 eingeführt, im Vorgriff auf die Bischofsweihen von 1988.

Gamaliel

Nein! Ich habe sogar extra die genaue Belegstelle aus dem Jahr 1951 genannt. Die AAS sind frei im Internet zugänglich, du kannst das also selbst nachprüfen.
Da das Gesetz ab 1951 galt (eingeführt wegen Weihen in China) und anschließend nicht wieder abgeschafft wurde, ist es logischerweise in den Kodex von 1983 aufgenommen worden. Dies geht auch aus den "fontes" des CIC 1983 hervor.

Die Bärin

Hervorragend!

Francesco 95

Der Papst ist am 32.12.2022 gestorben. Das einzige was der Wolfs im Schafspelz Schneider gut kann ist, herumheulen wie die Pharisäers.

Lieber Herr @Francesco 95 , Sie sind ein (vielleicht persönlich ganz netter) großer Quatschkopf.

Francesco 95
Josefa Menendez

Ein Mindestmaß an kirchlicher Integration braucht die FSSPX nicht, weil die hl katholische apostolische Überlieferung die einzig von Christus gegründete Hl. Kirche ist - die treue Rebe, die am 2000jährigen Weinstock geblieben ist. Die Konzilskirche hat sich vom Weinstock getrennt.

Alfredus .

Dem Bischof Athanasius Schneider sei herzlich gedankt, dass er mit dieser langen Erklärung hilft, dass die FSSPX einen kirchlichen Status bekommt und damit ihre Anerkennung ... ! Der Bischof erklärt deutlich und klar, dass in diesem Fall die Exkommunikation von Lefebvre ein Unrecht war und nie hätte geschehen dürfen ! Die Frage ist auch, warum haben das die Konzils- Päpste nicht ähnlich gesehen ? Natürlich wurde das Konzil kritisiert und durch eine Exkommunikation wurde diese Kritik im Keim erstickt ! Deshalb ist es an der Zeit, dass im Nachhinein Erzbischof Lefebvre und sein Werk, eine Bestätigung und reiche Ehre zuteil wird ... !

Francesco 95
Josefa Menendez

Vor dem II. VK war alles einheitlich, als die ganze Kirche an ihre allgemeine Einheit glaubte und denselben Glauben, dieselben Sakramente, dasselbe Messopfer, denselben Katechismus hatte. Und danach, besonders jetzt: Verfall von Glaube, Moral und Liturgie. Prevost zeigt den Verfall sehr deutlich durch seinen Synkretismus, die Förderung des Heidentums, der Homosexualität, der Klimahysterie, die Herabsetzung der Miterlöserin - unvorstellbar vor dem II. VK- , etc.

Francesco 95
De Profundis shares this

"Die Situation in der Kirche heute lässt sich anhand des folgenden Gleichnisses veranschaulichen: In einem großen Haus bricht ein Feuer aus. Der Feuerwehrhauptmann erlaubt nur den Einsatz neuer Feuerwehrausrüstung, obwohl diese sich als weniger effektiv erwiesen hat als die alten, bewährten Geräte. Eine Gruppe Feuerwehrmänner widersetzt sich dieser Anordnung und verwendet weiterhin die altbewährte Ausrüstung – und tatsächlich kann das Feuer an vielen Stellen eingedämmt werden. Dennoch werden diese Feuerwehrmänner als ungehorsam und schismatisch gebrandmarkt und bestraft."

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Seidenspinner

Ja, wir alle wollen Einheit und Brücken bauen – aber würde Schneider dasselbe über die deutschen Bischöfe sagen?

Das braucht er gar nicht, denn Rom lässt die deutschen Bischöfe ihren Irrweg in Ruhe weitergehen. Ein Brieflein dann und wann - wen stört's in Deutschland?

Synodalität, Zuhören und Begleitung ist nichts für Menschen, die einfach auf Latein beten wollen.

Klaus Elmar Müller

Synodalität ist ein gesteuertes Zerstörungswerk.
"Zuhören und Begleitung" ist besonders für Homosexuelle und wiederverheiratet Geschiedene gedacht, kaum für traditionell Gläubige in ihren Nöten.