Der Gottesname, in: Linzer Fernkurse, Erstes Testament, 3. Aussendung, o.O., o.J.; 2 S.
Charakterzüge des Stammes, Psychologie der Erzähler und theologische Räsonnements der priesterlichen Endredakteure dürften ins biblische Gottesbild mit eingeflossen sein.
Das halte ich an sich für Grundwissen, das man als Christ haben sollte. Heute wird der Gottesname normalerweise aus Rücksicht auf das Judentum nicht mehr verwandt. In der neuen Einheitsübersetzung wurde vollstäding durch "HERR" ersetzt, obwoh dadurch Ex 3 teilweise nicht mehr verstehbar ist.
Allerdings ist die genaue Lautung nicht bekannt, da sie in der Bibel selbst verhüllt ist. (Man müsste Jehova lesen.) Das HERR rechtfertigt sich aus dem hebräischen adonaj (in der gottesdienstlichen Lesung; außerhalb, im profanen Kontext, wird ha-schem, der Name, gesagt) und aus der Wiedergabe mit kyrios und dominus in der griechischen und lateinischen Übersetzung, wobei die griechische Septuaginta ja auch ein jüdisches Werk ist.