Anstatt die Kirchenzerstörung der Modernisten durch den Kirchensteuerbeitrag zu finanzieren, sollten wir lieber die gesunden Teile der Kirche durch Spenden finanzieren.

Die Kirchensteuer beträgt (je nach Bundesland) nur zwischen 6 und 9 % von der Lohnsteuer. Dafür riskiere ich nicht, beim Sterben keinen Priester zu bekommen.

Erich Christian Fastenmeier

Das fand ich noch hierzu lesenswert:
- Zur Problematik des „Kirchenaustritts“: Wer …
- Aus Gewissensgründen die Kirchensteuer verweigern?
- einsicht- …
- einsicht- …
- einsicht- …

Klaus Elmar Müller

Alter Hut von 2012! Pfarrgemeinderäte sind unbezahlte Ehrenämtler, Pfarrer werden nicht von der Kirchensteuer, sondern vom Staat (allgemeine Steuer) bezahlt. Die Kirchensteuer fließt in soziale Hilfen, Erhalt der historischen Gebäude und vieles andere mehr. Übrigens: Böse Ideologie beißt sich durch und lässt sich nicht mit Armut um den Schneid bringen. Geist geht vor Materie.

Soll das ernst gemeint sein?

@Erich Christian Fastenmeier Also sind Ihre Überzeugungen mit Geld korrumpierbar.

Erich Christian Fastenmeier

@Klaus Elmar Müller
Sie scheinen von sich auszugehen, oder?

@Erich Christian Fastenmeier haben Sie eine Quelle dass die FSSPX ihren Standpunkt geändert hat

Das habe ich mal im Mitteilungsblatt gelesen, aber ich kann Ihnen leider nicht mehr sagen, in welchem Heft das war.

soweit ich weiß sagt man zumindest in Österreich das muss jeder für sich entscheiden

Auf die Schnelle habe ich nur das hier gefunden: Kirchenaustritte in Deutschland als Abstrafung …

Ein ältere Beiträge dazu: Kirchenaustritt empfohlen - imprimatur 2/2012

Der Artikel ist über zehn Jahre alt und die Piusbruderschaft vertritt diesen Standpunkt leider nicht mehr. Das ist die Realität. Meiner Meinung nach war das damals schon eine Nebelkerze.

Mond .

Der Artikel ist zwar alt, aber gut.

viatorem

Wenn ich Hausverbot hätte, würde ich auch nichts zahlen, außerdem würde ich mich nicht daran halten, "wer will mich rausschmeissen wollen, aus dem Hause des Herrn".
Ich würde das natürlich nicht provokativ machen, sondern heimlich und leise.

dlawe

viatorem: Das ging leider nicht, da die Pfarrer die Polizei mehrmals einsetzten. Der Pfarrer schickte das Hausverbot auch an die Bezirkshauptmannschaft. Letztendlich musste der Pfarrer € 15.000,- bezahlen (Verhandlung bei Gericht, Rechtsanwalt etc.). Ich wurde freigesprochen was einen Pfarrkirchenrat so erboste, dass er den Richter beschimpfte. Der Richter hielt das im Urteil fest und die Staatsanwaltschaft zog den Schweif ein. DURCHHALTEN!

viatorem

"...was einen Pfarrkirchenrat so erboste, dass er den Richter beschimpfte."
Ja, wenn es die eigenen Gefühle betrifft, dann sind manche Zeitgenossen ziemlich empfindlich .
Dabei steht eindeutig (irgendwo) in der Bibel geschrieben, dass keiner den Bruder vor Gericht zerren darf. Worte des Herrn.

dlawe

Ich habe auch einige Jahre nichts bezahlt! Hatte ja HAUSVERBOT vom Pfarrer weil ich gegen die Laienkommunionausteilerin erfolgreich vorgegangen bin. Die Kirche hat das akzeptiert! Habe mich an die Instruktionen des Hl. Papstes Johannes Paul II aus 2004 gehalten!

viatorem

Wenn "katholisch sein " bedeutet, einem Kirchen-Verein anzugehören, dann muss man natürlich den entsprechenden Beitrag bezahlen.Wenn
"Katolisch sein" eine Jesu Nachfolge und Verkündigung des Evangeliums bedeutet, dann muss es eine andere Lösung geben ,um die Gemeinschaft der Gläubigen aufrecht erhalten zu können und da besteht die große Gefahr, dass viele Gläubige bei geldgierigen Sekten landen und dort oft weit mehr bezahlen und Dienstleistungen erbringen müssen, als es die Kath. Kirche bzgl. Steuern ( richtiger und besser , wäre das Wort Abgaben) je verlangt hätte.
Gar nicht zu erbringen, sollte denen vorbehalten sein, die nichts ,oder nur sehr wenig besitzen .
Anhand von der Errechnung der Abgaben (Steuern) , ist das ja auch so.
Der Artikel ist ja schon sehr,sehr alt, vielleicht hat sich ja auch schon etwas positives dahingehend ergeben?

Franz Xaver

Aus österreichischer Sicht stellt sich diese "deutsche Problematik" ja nicht, denn hier gibt es keine "Kirchensteuer". Ein in Österreich lebender Katholik leistet der Katholischen Kirche einen "direkten Beitrag", also ohne Umweg über den Staat.