Bischofsweihen der Piusbruderschaft: Glaubenspräfekt Kardinal Fernandez trifft sich nächste Woche mit …
Wie soeben die englischsprachige Seite "The Pillar" verlautbart hat, wird sich Kardinal Fernandez in der kommenden Woche mit dem Generaloberen der Piusbruderschaft Pater Pagliarani treffen:
Nachfolgend eine deutsche Übersetzung:
Kardinal Víctor Manuel Fernández wird sich nächste Woche mit dem Leiter der Gesellschaft des Heiligen Pius X treffen, wenige Tage nachdem die traditionalistische Gruppe Pläne zur Weihe neuer Bischöfe ohne päpstliches Mandat angekündigt hatte.
Bei der Bekanntgabe des Schrittes am 2. Februar sagte Pater Davide Pagliarani, der Generalobere der SSPX, die Entscheidung, im Juli neue Bischöfe zu weihen, nachdem er im August 2025 um eine Audienz bei Papst Leo XIV. gebeten hatte und kürzlich einen Brief vom Vatikan erhalten hatte, "der in keiner Weise auf unsere Anfragen reagiert."
Kardinal Fernández sagte The Pillar am 4. Februar, dass der von Pagliarani erwähnte Brief vom Dikasterium für die Lehre des Glaubens geschickt wurde.
Der Präfekt sagte, der Brief "reagiere …Mehr
Das moderne Rom versucht offenbar, wie seinerzeit Kardinal Ratzinger, die Priesterbruderschaft St. Pius X. hinzuhalten und spricht deshalb davon, dass es dagegen sei, "jetzt mit neuen Bischofsweihen fortzufahren." Diese Heuchler, es geht ihnen nicht um das "Jetzt", sondern sie wollen die Tradition zerstören. Aber HH Pater Pagliarani wird sich, genau wie Erzbischof Lefebvre, durch eine solche Strategie nicht von den Weihen abhalten lassen.
@Rückkehr-Ökumene Ich kann Ihre Gedanken und Ihren Wunsch nachvollziehen, dass HH Pater Pagliarani sich nicht von den Weihen abhalten lassen möge. Aber ein solches Ansinnen ist in meinen Augen komplett falsch, komplett verkehrt. Ich bin überzeugt, dass im Zuge des Dritten Weltgeschehens, wo wir eh schon längst mitten drin stecken, Gott eine Reinigung und eine Erneuerung von allem bewerkstelligen wird, insbesondere auch eine Erneuerung von Kirche und Liturgie. Und es ist in meinen Augen komplett falsch, wenn das der Mensch selber versucht zu bewerkstelligen, und es ist besonders verkehrt, wenn das gegen den Willen der kirchlichen Hierarchie passiert. Ich habe erst neulich einen sehr interessanten Beitrag vom Rumänen Robert Lazu Kmita gelesen, dort heißt es im Untertitel: 'Das versiegelte Grab und die Hoffnung auf die Auferstehung: Eine zeitgenössische Parabel'. Er geht von Mt. 27,63-64 aus. Warum diese Evangeliumsepisode? Weil sie ihm in gewisser Weise an die Situation der traditionellen römisch-katholischen Liturgie erinnere. Von Papst Paul VI. praktisch verboten, sorgten alle nachfolgenden Päpste dafür, dass die jahrhundertealte Liturgie für immer begraben blieb. Papst Franziskus hat in den letzten Jahren dafür gesorgt, dass das Siegel, unter dem die Gregorianische Liturgie begraben wurde, stärker denn je ist. Sein Apostolisches Schreiben 'Traditiones custodes' 2021 stellt nicht nur die Todesurkunde der alten Liturgie der Kirche dar, sondern auch ein Zeichen für die Beschleunigung des ursprünglichen Plans zu ihrer vollständigen Abschaffung. Das Grab ist nun gut bewacht. Und diese Leute wollen eben nicht glauben, dass sein Inhalt noch lebendig ist. Und Kmita schreibt diesbezüglich: "Das einzige Problem ist, dass der Kranke, dessen Tod längst verkündet ist, sich weigert zu sterben. Das beeindruckende Werk von Dr. Joseph Shaw, 'Die lateinische Messe und die Intellektuellen: Bitten um Rettung der alten Messe von 1966 bis 2007', Arouca Press, 2023, belegt dies eindrücklich."
Nicht nur dieser Beitrag von Kmita ist sehr interessant, sondern überhaupt seine Bibliothek. Hier der besagte Beitrag... ist auf Englisch, aber man kann sich das von Google übersetzen lassen!
The Dissolution of Catholic Identity and the …
Ein Treffen ist immer gut, nur so kann man bei dieser Situation weiter und näher kommen ... ! Aber der Glaube fällt dabei schwer, denn Rom hat sich bezüglich der FSSPX festgebissen und selbst Benedikt XVI. konnte diesen Knoten nicht lösen ! Da kann nur der Hl. Geist eine Lösung finden ... !
Erinnert an die Todesfuge von Paul Celan: "Ein Mann wohnt im Haus der spielt mit den Schlangen... "