Buchempfehlung: Antonio Orbe SJ - LA TEOLOGIA DEL ESPIRITU SANTO - ESTUDIOS VALENTINIANOS Vol. IV
Erschienen in der Reihe ANALECTA GREGORIANA Vol. 158, Rom 1966
Antonio Orbe war der Spezialist der der valentinianischen Gnosis an der Gregoriana. Bezeichnenderweise trägt ein weiteres Werk aus der Reihe seiner Estudios Valentinianos den Titel
La unción del Verbo. Estudios valentinianos III (1961).
Weiterhin werden empfohlen:
Obras de investigación
La Epínoia. Algunos preliminares históricos de la distinción "kat'epinoian" (En torno a la filosofía de Leoncio Bizantino) (1955).
En los albores de la exégesis iohannea (Ioh 1,32). Estudios valentinianos II (Roma 1955).9
Los primeros herejes ante la persecución. Estudios valentinianos V (1956).
Hacia la primera teología de la procesión del Verbo. Estudios valentinianos I/1 y I/2 (1958).10 11
La unción del Verbo. Estudios valentinianos III (1961).
La teología del Espíritu Santo. Estudios valentinianos IV (1966).
Antropología de San Ireneo (1969).
Parábolas evangélicas en San Ireneo (1972).12 13
Cristología gnóstica. Introducción …Más
@Santiago_ ; Der Grund, warum ich dem auf den Fersen bin, ist folgender: Die Promotion von P. Joseph Lécuyer an der Gregoriana ist offiziell nicht auffindbar und im Mutterhaus der Väter vom Heiligen Geist wird jede Einsichtnahme verweigert, was übrigens den gesamten schriftlichen Nachlaß von Lécuyer angeht. Ich nehme mal an, daß der als Fabrifex des Ritus' der neuen Bischofsweihe ähnliche Leichen im Keller hat wie Bugnini. Es ist doch seltsam! Die Spiritaner sollten sich doch geschmeichelt fühlen, wenn man sich für ihren ehemaligen Generaloberen, der immerhin Nachfolger von Erzbischof Marcel Lefèbvre war, interessiert, oder? Nun sticht es ins Auge, daß Antonio Orbe alle Qualifikationen besaß, die ihn zum Doktorvater an der Gregoriana hätten machen können, wobei ich natürlich die Spezialthemen von Lécuyer meine. Es mag auch andere gegeben haben, aber Orbe ist erst einmal ein Kandidat. Was wenn sich herausstellen sollte, daß Lécuyer nur bei Orbe abgeschrieben hatte, mit dem Unterschied, daß bei dem Jesuiten klar war, was häretisch war und was nicht?
Warum ist diese Reihe so wichtig?
Die valentinianische Gnosis legt wert auf die Unterscheidung zwischen dem "hegemonikon pneuma" einerseits und dem "hypokeimenon pneuma" andererseits. Das Hypokeimenon war das rezeptive Pneuma im Menschen, welches, damit es erkenntnisfähig wurde, vom individuellen hegemonikon Pneuma als Derivat und Vereinzelung des kosmischen Hegemonikons informiert und erleuchtet werden mußte. Da der Mikrokosmos des Menschen ein Spiegelbild des Makrokosmos ist, so folgerte diese Gnosis, daß der Logos als Erstgeborener der Schöpfung im Zustand des Hypokeimons sei, weswegen der Logos seinen Ursprung nur durch Erleuchtung von Seiten des aktiven Tonos' (Dynamis) des kosmischen hegemonikon Pneuma betrachten könne. Der Logos empfängt so alle Weisheit mittels des hegemonikon Pneuma welches aus dem Ursprung, dem Propator, hervorgeht. So gesehen besteht eine direkte Parallele zwischen der valentinianischen Gnosis und der Irrlehre des Photios hinsichtlich der Leugnung des Ausgangs des Hl. Geistes auch von Gott dem Sohn. Man kan sich auch die Frage stellen, welche Querverbindung zwischen Joseph Lécuyer, dem geistigen Vater des Novus Ordo der Bischofsweihe unter Bugini, zu Antonio Orbe bestand. Das Werk Orbes ist so umfangreich und zog sich über Jahrzehnte hin.
Haben Sie die Möglichkeit bei der Gregoriana Promotionen anzufordern? Ich glaube zwar auch nicht, daß Sie die Doktorarbeit von Lécuyer in die Hände bekämen, aber auf die Antwort wäre ich gespannt.
Un comentario más de Maximilian Schmitt
Darüber hinaus gibt es auch ein technisches Problem. Die beiden Arbeiten wurden 1925 und 1929 geschrieben. Im Falle Lécuyer ist es nicht so, daß man nichts finden kann. Der Zugang wird einfach verweigert. Im Falle der Korrespondenz von Joseph Lécuyer sperrt das Mutterhaus jede Anfrage.