de.news

Haftbedingungen für den katholischen Aktivisten Jimmy Lai verschlechtern sich

Die letzte Anhörung des prominenten katholischen Aktivisten Jimmy Lai, 77, aus Hongkong wurde auf nächste Woche verschoben.

Lai gründete die heute nicht mehr existierende Zeitung Apple Daily. Er wurde 2020 unter einem Gesetz zur nationalen Sicherheit verhaftet, das Peking nach Antiregierungsprotesten im Jahr 2019 erlassen hatte. Ihm wird vorgeworfen, mit ausländischen Kräften zusammenzuarbeiten, die nationale Sicherheit zu gefährden und sich mit anderen zur Herausgabe aufrührerischer Publikationen verschworen zu haben. Im Falle einer Verurteilung droht ihm eine lebenslange Freiheitsstrafe.

Der Prozess hat bereits über 140 Tage gedauert - weit mehr als die ursprünglich veranschlagten 80 Tage. Er wird weithin als ein Prozess um die Pressefreiheit angesehen.

Die Schlussplädoyers, die ursprünglich am Donnerstag beginnen sollten, wurden wegen der starken Regenfälle des Tropensturms Podul verschoben. Am Freitag teilte Lais Anwalt dem Gericht mit, dass Lai sich unsicher fühle und Herzklopfen habe.

Am 14. August berichtete Points-media.com, dass Lai fast gänzlich außerstande ist, Briefe aus dem Gefängnis zu verschicken. Er verrichtet seine tägliche 50-minütige Bewegung im Freien in einem Käfig, der mit getönten Scheiben abgedeckt ist, um zu verhindern, dass er fotografiert wird.

AI-Übersetzung
31,5K
viatorem

"Man kann nur hoffen, daß sich der Vatican wenigstens hinter den Kulissen für Lai einsetzt."
Ja, denn wie Jesus sagte :"Was ihr dem geringsten meiner Brüder nicht getan habt, das habt ihr auch Mir nicht getan:"

Heribert Nuhn

Man kann nur hoffen, daß sich der Vatican wenigstens hinter den Kulissen für Lai einsetzt.

Die Bärin

Was erwarten wir denn von China? Ist doch bekannt, wie sie mit denen umgehen, die Widerstand leisten! In unseren Breiten läuft es doch auch Schritt für Schritt darauf hinaus!