Ist Franziskus ein häretischer Papst?
Die Anwendung der allgemeinen Frage nach einem häretischen Papst auf die aktuellen Verhältnisse bis inklusive Franziskus. Vortrag von Pater Matthias Gaudron.
Ziemlich enttäuschend, wie hier mein ehemaliger Dogmatiklehrer - der damals von den Irrlehren eines gewissen Joseph Ratzinger wußte und sprach - nicht mehr zustande bringt, als verkürzte Argumente vorzutragen, welche er dann "widerlegt"... Es geht nicht (allein) um die Unfehlbarkeit, wenn ein Papst lehrt, sondern auch um die Tatsache, daß das Lehramt die Seelen nicht in den Abgrund der Hölle führen kann, denn genau dazu ist ihm ja der Beistand Christi und des Hl. Geistes gegeben. - Vielleicht können wir ja mal drüber reden, Pater Gaudron?
Hier im Vortrag wird praktisch mehr oder weniger Franziskus als ein "zweifelhafter Papst" vorgestellt, über den vielleicht später mal die Kirche urteilen wird.
Warum wird dann aber von der Piusbruderschaft die vorbehaltlose (!) Anerkennung von Franziskus als wahrer Hirt und Lehrer der Kirche von Priestern und Seminaristen in einem eigenen Versprechen (!) einfordert und Rom gegenüber nicht auch klar gesagt, dass ein wahrer Hirt und Lehrer der Kirche sich auch als solcher erweisen muss, damit er von der Herde (an)erkannt werden kann! Es wird einfach behauptet, dass Franzsikus selbstverständlich von allen anerkannt werden müsse - egal was er schon gesagt oder getan hat!
Fakt ist, dass niemand falschen häretischen ketzererischen Lehren folgen, verbreiten und verteidigen darf!
Diese falschen Lehren werden aber seit Roncalli bis Bergoglio verkündet!
Was also hat die Frage nach einem "häretischen Papst" da noch zu sagen?
Diese Frage nach 60 Jahren ist mehr als sinnlos!
Die Taktik der Häresie i s t Zweideutigkeit. Die Verschlagenheit des Häretikers, der genau weiß, dass er jedem formalen Akt einer Häresie ausweichen muss, ist Zeichen der Häresie. Vielleicht könnte man dies neu kanonisieren . . .
Danke Hw. Hr. P. Gaudron für Ihren Vortrag
Die Derogation der Bulle "Cum ex Apostolatus Officio" von Papst Paul IV' durch Pius X (Gaudron) ist problematisch. Denn es bleibt immer ohne Kompromisse wahr: "Die Wahl eines Häretikers ist ungültig." Wer behauptet, dies wäre bei Bergoglio v o r s e i n e r W a h l strittig gewesen, scheint dessen Vorgeschichte bewusst ausblenden zu wollen.
Ähnlich durfte man freilich die Instruktion Pius V' "Quo primum" nicht aushebeln. Somit entlarven sich die Päpste immer in Ihrer Selbstermächtigung gegenüber ihren Vorgängern.
Den Ausführungen des guten Sedisvakantisten, Herrn sudetus braucht man nicht allzu viel Aufmerksamkeit schenken. Er hat ständig an allem etwas zu meckern und auszusetzen. Vor allem sollte man bedenken, dass er seinen Beitrag kurz nach Veröffentlichung des Beitrags gepostet hat. Aufgrund seines schnellen Kommentar bezweifle ich sowieso, ob er den Vortrag komplett gehört hat
ich habe es Wort für Wort gehört und ich habe es nicht nötig mich zu rechtfertigen. Als wir hier schon für die Tradition gekämpft haben waren sie denke ich noch gar nicht geboren !