Dechant Helmut Part fühlt sich missverstanden:
Zur Kommunion ein Fladenbrot: Konservativer Kirchenflügel erbost
LINZ. Wieder einmal sind weltoffene oberösterreichische Geistliche von erzkonservativen Kräften in Rom angeschwärzt worden. Dieses Mal wegen der Fronleichnam-Feier vor dem AEC-Museum Linz, bei dem Fladenbrot als Kommunion verteilt worden ist.
Mehr als 1000 Gläubige waren von der Feier, die mit Schifffahrt und Prozession zum Museum der Zukunft in Urfahr begonnen hat, sehr angetan. Die Organisatoren, die Linzer Pfarren St. Markus, Christkönig, St. Leopold und die Stadtpfarren Urfahr und Linz wollten das Evangelium der Brotvermehrung möglichst bildlich darstellen. Deshalb ließen sie zur Kommunion nicht übliche Oblaten verteilen, sondern Fladenbrote, die in kleine Stücke gebrochen wurden.
Auch als Monstranz diente ein Fladenbrot, gehalten von zwei schwarzen Händen auf einer Stange. Damit ging Dechant Helmut Part zu den Gläubigen.
Diese weltoffene Gestaltung des Gottesdienstes war konservativen Kräften offenbar zu weit gegangen. Heftige Kritik war die Folge. Das Brot sei zum Teil in zu großen Stücken verteilt worden, sodass eine Mundkommunion unmöglich gewesen sei. Außerdem sei viel Brot übrig geblieben, vielleicht zu Boden gefallen oder nicht so, wie kirchenrechtlich vorgeschrieben weiterverwendet worden. Außerdem sei der Bischof über die unübliche Gestaltung der Feier nicht informiert gewesen. Ein Manko, das Bischof Ludwig Schwarz auch kritisierte.
„Das mit der zu späten Information ist ein Versäumnis, aber sonst ist alles nach Kirchenrecht abgelaufen. Das übrig gebliebene Brot wurde eingesammelt und an Klöster gegeben, die es bei Gottesdiensten weiterverwenden“, sagt Monsignore Reinhold Kern von der Stadtpfarre Linz. Kritik von konservativer Seite ist er gewöhnt: „Die sitzen manchmal in meiner Kirche und schreiben mit, was ich sage.“
Das gleiche habe ich auch gedacht, Misericordia.
Im Fernsehbeitrag ist sogar von „erzkonservativer Internetplattform“ die Rede.
Treffender für Kathtube.org wäre die Bezeichnung „Gandalfs neokonservatives Familienalbum“ gewesen
Schade aber auch, dass kath.net nicht auf gloria.tv verlinkt hat, sondern auf kathtube, wo ja mehr Softlan in den Spülgang kommt als auf gloria.tv.
Wär ja nicht auszudenken, wenn dadurch der ein oder andere Österreicher auf gloria.tv hängen geblieben wäre.
Ja, liebe Freunde, es ist spät geworden...wer die Nachrichten bis zum Ende dieses Videos anhört, wird das auch erkennen können....
Es ist nicht mehr nur eine Verweltlichung. Es ist viel schlimmer. Das ist der totale Abflug in den Wahnsinn. Es ist spät, liebe Freunde.
@Dominikus
Hier haben Sie die Antwort auf Ihre Frage der "interaktiven Predigt" in diesem Zusammenhang.
Nix Predigt...