Gegen Kriegshetze und Desinformation – für Frieden und Souveränität
von Wolfram Schrems:Als Lebensschützer haben wir selbstverständlich den gesamten Lebensschutz im Auge. Wir treten seit Jahrzehnten für das Leben ungeborener Kinder ein. Das bedeutet aber nicht die Augen vor anderen Anschlägen auf das Leben zu verschließen. Da in den letzten Jahren von Politik und Medien massiv Kriegstreiberei praktiziert wird, müssen wir uns dem ebenfalls entgegenstellen.
Um unseren Beitrag zur Verhinderung der Kriegsgefahr zu leisten und zum Gebet für den Frieden aufzurufen, einige Hintergrundinformationen zum offenbar bewußt geplanten Krieg in der Ukraine:
Ausländische Interessen in der Ukraine: USA, EU, Israel
Im Jahr 2013/2014 führten US-Kreise einen Putsch gegen den legitimen ukrainischen Präsidenten Viktor Janukowitsch durch. Nach dem zentralen Platz in Kiew wird diese Aktion als „Maidan-Putsch“ bezeichnet. Dabei gab es etwa 100 Tote durch Scharfschützen, die sowohl auf Demonstranten als auch auf Polizisten schossen. Viel später wurde bekannt, dass es sich um georgische Scharfschützen handelte, die von englischsprachigen Männern in Zivil angeheuert worden waren.
Was klar ist, ist natürlich, dass westliche Kreise sehr offenherzig mit ihrer Einflussnahme in der Ukraine geprahlt haben.
Was auf den Umsturz folgte, war ein Bürgerkrieg in der Ostukraine, bei dem die russische bzw. russischsprachige Bevölkerung gezielt von Regierungstruppen angegriffen wurde. Nach UNO-Quellen gab es über 14.000 Tote.
Noch vor gut zehn Jahren gab es in den Hauptstrommedien Berichte über NS-Nostalgie und –Symbolik in der Ukraine. Aber ist es nicht erstaunlich, dass der Westen die Existenz dieser Gruppen derzeit so gut wie nicht thematisiert?
Offenbar braucht man diese Leute als Rammbock gegen Russland. Früher oder später wird man sich ihrer schon entledigen.
Seit einigen Jahren hören wir in den Medien von einem angeblich „hybriden Krieg“ gegen Österreich. Gemeint ist damit etwa Propaganda zugunsten Russlands. Gut möglich, dass die Russen das machen. Das Problem ist nur, daß erstens die russischen Medien in der EU, also auch bei uns, stark eingeschränkt sind. Man darf auch nicht verlinken. Das heißt, dass die Reichweite der Russen beschränkt ist. Und während es Einflussnahmen auswärtiger Mächte sicher gibt (darunter bestimmt Russland, man denke aber auch an die Propaganda Israels, „Hasbara“ genannt, oder an den Einfluß der Türkei über das Religionsministerium und die von diesem abhängigen Imame und Moscheen in Österreich), so ist die dauernde Rede vom „hybriden Krieg“ Russlands doch eher ein Mittel, um künstliche Panik und Kriegsstimmung zu erzeugen. Sollte man mit „hybrider Krieg“ Sabotage und Terror meinen, dann Beweise auf den Tisch!
Unabhängig von der Frage, welche Rolle die russische Führung genau spielt, kann man sicher sagen, dass gewisse Kreise im Westen die Bodenschätze und das Ackerland der Ukraine im Auge haben. Ukrainer werden zu Hunderttausenden geopfert. Offenbar will man das Land leer bekommen. Hier herrscht ein zynisches Spiel.
Der Ukraine-Krieg hat für die globale Kriegspartei noch eine wichtige Funktion, nämlich die der diktatorischen Zusammenschweißung der westlichen Länder. Die Ukraine-Politik werde „als Werkzeug zur weiteren Zentralisierung der EU genützt“.
Blicken wir kurz auf Kriegsdrohungen westlicher Politiker und Militärs in der letzten Zeit. Das ist eine gefährliche Drohung gegen Rußland. Wie wird man das dort aufnehmen?
Eine der schlimmsten Kriegstreiberinnen ist die EU-Außenkommissarin Kaja Kallas aus Estland. Nach Medienberichten scheint die österreichische Außenministerin Beate Meinl-Reisinger ein besonderer Fan von Frau Kallas zu sein. Jedenfalls ist auch Meinl-Reisinger Teil des kriegsgeilen EU-Establishments. Meinl-Reisinger war mit ERSTE-Chef Andreas Treichl im Jahr 2022 Teilnehmerin an der Bilderberger-Konferenz, wo sie wohl ihre europapolitischen Anweisungen bekommen hat.
Im Spätherbst 2025 drohte der italienische Admiral Giuseppe Cavo Dragone Russland mit einem Erstschlag. Am 11. Dezember 2025 rief NATO-Chef Mark Rutte in Berlin zur Kriegsvorbereitung gegen Russland auf (ein Konflikt, der „im Ausmaß des Krieges sein könnte, den unsere Großeltern und Urgroßeltern ertragen mussten.“[!]).
Wie es jemand sagte: Kriege werden nicht geführt, um Feinde zu besiegen, sondern um Zustände zu schaffen.
Ein Krieg gegen Russland hätte für die Machthaber im Westen viele erfreuliche Folgen: Abschaffung von Bürgerrechten, Abschaffung von Wahlen, Abschaffung der Meinungsfreiheit, Umstellung auf Kriegs- und Planwirtschaft, Bevölkerungsreduktion.
Was wir seit einigen Jahren erleben, ist verblendete, sinnlose Kriegspropaganda. Diese Propaganda ist auch komplett einseitig. Wichtig zu verstehen ist nämlich, daß die Ukraine ein zutiefst korruptes Regime ist. Wahlen sind schon länger ausgesetzt.
Schließlich sei festgehalten, daß eine kritische Haltung zum Stellvertreterkrieg in der Ukraine keine Glorifizierung der russischen Führung bedeutet.
Es ist jedenfalls vollkommen verrückt, dass wir Österreicher bereits das 19. Sanktionspaket gegen Russland mittragen. Damit wird unsere Wirtschaft, somit unser Volk geschädigt, aber niemandem nützt es. Zudem gibt es permanente Truppentransporte durch unser Land. Das ist selbstmörderisch.
Wir sollten also unsere Neutralität und Souveränität dringend zurückholen. Es geht nicht um eine Parteinahme für russische Interessen, sondern für unsere eigenen, legitimen und berechtigten Interessen, und vor allem um die Abwehr der Kriegsgefahr.
Das sollte unser Gebetsanliegen sein. Die Schutzfrau Österreichs wird uns helfen, wenn wir unseren Teil tun.
Vollständiger Artikel mit Verlinkungen unter: vita-et-veritas.com/reflexionen/