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Evangelium Tag für Tag
Psalm und Lesungen des TagesHeilige des TagesGebete
18 März
Mittwoch der 4. Fastenwoche
Psalm und Lesungen des Tages
Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Joh 5,17-30.
In jener Zeit entgegnete Jesus den Juden: Mein Vater wirkt bis jetzt und auch ich wirke.
Darum suchten die Juden noch mehr, ihn zu töten, weil er nicht nur den Sabbat brach, sondern auch Gott seinen Vater nannte und sich damit Gott gleichmachte.
Jesus aber sagte zu ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Der Sohn kann nichts von sich aus tun, sondern nur, wenn er den Vater etwas tun sieht. Was nämlich der Vater tut, das tut in gleicher Weise der Sohn.
Denn der Vater liebt den Sohn und zeigt ihm alles, was er tut, und noch größere Werke wird er ihm zeigen, sodass ihr staunen werdet.
Denn wie der Vater die Toten auferweckt und lebendig macht, so macht auch der Sohn lebendig, wen er will.
Auch richtet der Vater niemanden, sondern er hat das Gericht ganz dem Sohn übertragen,
damit alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt, ehrt auch den Vater nicht, der ihn gesandt hat.
In jener Zeit sprach Jesus zu den Juden: Amen, amen, ich sage euch: Wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, hat das ewige Leben; er kommt nicht ins Gericht, sondern ist aus dem Tod ins Leben hinübergegangen.
Amen, amen, ich sage euch: Die Stunde kommt und sie ist schon da, in der die Toten die Stimme des Sohnes Gottes hören werden; und alle, die sie hören, werden leben.
Denn wie der Vater das Leben in sich hat, so hat er auch dem Sohn gegeben, das Leben in sich zu haben.
Und er hat ihm Vollmacht gegeben, Gericht zu halten, weil er der Menschensohn ist.
Wundert euch nicht darüber! Die Stunde kommt, in der alle, die in den Gräbern sind, seine Stimme hören
und herauskommen werden: Die das Gute getan haben, werden zum Leben auferstehen, die das Böse getan haben, werden zum Gericht auferstehen.
Von mir selbst aus kann ich nichts tun; ich richte, wie ich es vom Vater höre, und mein Gericht ist gerecht, weil ich nicht meinen Willen suche, sondern den Willen dessen, der mich gesandt hat.
Lektionar. Rechte: staeko.net

Hl. John Henry Newman (1801-1890)
Theologe und Kardinal, Gründer der Oratorianergemeinschaft in England
Predigt „Christ Manifested in Remembrance“, PPS Bd. 4, Nr. 17 (ins Dt. übers. © evangelizo)
„Mein Vater wirkt bis jetzt und auch ich wirke (Joh 5,17)“
Wenn wir unser Augenmerk darauf richten, wie sich der Retter während seines irdischen Lebens verhalten hat, sehen wir, dass er seine Identität als Sohn Gottes absichtlich verschleiert und trotzdem gleichzeitig offenbart hat. Er wollte offensichtlich, dass man sich an ihr erfreue, jedoch nicht sogleich: Als ob seine Worte zwar bereits ihre Gültigkeit haben sollten, es aber auch eine gewisse Zeit dauern würde, bis sie ihre volle Klarheit erhalten. Es ist als ob sie auf seine Wiederkunft warten müssten, die sowohl Christus als auch seine Worte ins volle Licht setzen wird. […] Unter seinen Jüngern war er „wie der, der bedient“ (Lk 22,27). Die Apostel begriffen offensichtlich erst nach seiner Auferstehung – und vor allem nach seiner Himmelfahrt, als der Heilige Geist herabkam – wer bei ihnen gewesen war. […] Oft kommt es vor, sowohl in der Heiligen Schrift als auch im Leben, dass wir die Gegenwart Gottes nicht wahrnehmen, wenn sie bei uns ist, sondern erst danach, wenn wir zurückblicken und uns bewusst wird, was damals geschehen ist. […] Welch wunderbare Vorsehung, die sich so still zurücknimmt und dennoch so wirksam ist, so beständig und vor allem so unfehlbar! Und das macht den Satan völlig hilflos; er sieht nur den Ablauf der Geschehnisse, nicht aber die darin wirkende Hand Gottes […]; vor der majestätischen, gelassenen Stille, der unerschütterlichen, heiligen Ruhe, die in der Vorsehung Gottes waltet, sind die vielen Mittel, die er anwendet, wirkungslos. […] Die Hand Gottes wacht immer über die Seinen, und Gott führt sie auf einem Weg, den sie nicht kennen. Glauben ist alles, was sie tun können. Später werden sie sehen, was sie jetzt nicht sehen. Durch diesen Glauben sind sie Mitarbeiter an den göttlichen Vorhaben.
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