Deutschland, der stinkende Aussätzige...
Der Grund warum uns niemand mehr haben will und das das einzig Positive daran ist...
Deutschland war einmal ein Land, das begehrt war, gefürchtet, respektiert, manchmal beneidet, jedenfalls aber ernst genommen, und genau das ist die eigentliche historische Leistung der letzten Jahre:
Mittlerweile haben wir es geschafft, uns selbst aus dem Kreis der Begehrlichkeiten zu entfernen.
Es ist bemerkenswert, was aus diesem Land geworden ist, seitdem politische Führung nicht mehr darin bestand, Interessen zu vertreten, sondern Gesinnungen zu pflegen, Moral zu inszenieren und sich selbst für überlegen zu halten, während man gleichzeitig systematisch alles zerstörte, was Wohlstand, Stabilität und Sicherheit hervorgebracht hatte.
Man muss es so klar sagen, auch wenn es wehtut oder gerade deshalb:
Wir haben uns in eine katastrophale Situation gebracht, und zwar nicht durch Krieg, nicht durch Naturkatastrophen, nicht durch äußeren Zwang, sondern durch freien politischen Willen, durch Wahlen, durch Applaus, durch moralische Selbstbefriedigung.
Das aufstrebende Deutschland, das exportierte, produzierte, erfand und verdiente, ist nach dem Linksabbiegen der Merkel-Jahre in einen Zustand überführt worden, den man früher Entwicklungsland genannt hätte, nur eben mit besserem Internet und höherem Sendungsbewusstsein.
Industrie weg, Energie unbezahlbar, Infrastruktur brüchig, innere Sicherheit ein sensibles Gesprächsthema, das man lieber vermeidet, Migration ohne Maß und Ziel, ein Staat, der lieber erzieht als schützt und lieber verteilt als erwirtschaftet.
Und genau hier liegt, bei aller Bitterkeit, der eigentliche sarkastische Lichtblick, der Kern der Glosse, der Geist, den man erst einmal aushalten muss, bevor man ihn genießen kann.
Wir haben uns in Lumpen gekleidet.
Nicht bildlich, sondern realpolitisch.
Ein Land, das aussieht wie ein heruntergekommener Hinterhof, das riecht wie ein moralisch überheizter Komposthaufen und klingt wie ein Dauerseminar für Betroffenheit, ist für niemanden attraktiv.
Niemand will so ein Land erobern.
Niemand will es haben.
Niemand will es verteidigen.
Niemand will dafür kämpfen.
Deutschland ist der stinkende Aussätzige, der nachts durch die Bronx läuft, und genau deshalb passiert ihm nichts, weil selbst der letzte Kriminelle weiß, dass hier nichts mehr zu holen ist, außer eine Pest-Ansteckung.
Kein Wohlstand, keine funktionierende Industrie, keine Ressourcen, keine strategische Bedeutung, keine Ordnung, kein Stolz, keine Wehrhaftigkeit, nur noch Regeln, Schuldgefühle und Förderanträge.
Wer sollte daran Interesse haben.
Wir müssen gar nicht kriegstüchtig werden, und das ist vielleicht die größte Ironie dieser Epoche, weil kein Mensch auf die Idee käme, dieses Land zu erobern, zu besetzen oder auch nur ernsthaft unter Druck zu setzen.
Warum auch.
Was sollte man sich holen.
Eine Bevölkerung, die sich selbst verachtet.
Eine Wirtschaft, die sich selbst abschafft.
Eine Politik, die sich selbst feiert, während sie das Fundament unter den eigenen Füßen wegsägt.
Das eigentlich Perfide, und zugleich fast schon tröstlich, ist, dass diejenigen, die diesen Untergang gewählt, beklatscht und moralisch überhöht haben, nun beginnen, die Früchte zu ernten.
Wohlstandsverlust ist kein abstraktes Konzept mehr, sondern eine Alltagserfahrung.
Die warme Wohnung wird zum Luxus, das Auto zum moralischen Makel, Mobilität zur Zumutung, Industrie zum Schimpfwort, Arbeit zur Belastung und Sparsamkeit zur neuen Tugend, weil man sich nichts anderes mehr leisten kann.
CO₂-Neutralität ist plötzlich ganz einfach, wenn man keine Industrie mehr hat, keine Produktion, keinen Verkehr, keinen Wohlstand, keine Perspektive.
Man muss nur alles abschaffen, dann ist das Klima gerettet, zumindest statistisch.
Mission erfüllt.
Das Land verrottet leise vor sich hin, während die politische Klasse erklärt, dass genau das der richtige Weg sei, alternativlos, moralisch geboten und historisch notwendig.
Und währenddessen packen diejenigen, die noch rechnen können, ihre Koffer, schauen nach Süden, nach Westen, dorthin, wo die Sonne scheint, wo Wohlstand nicht als Sünde gilt und wo ein funktionierender Staat noch als etwas Erstrebenswertes betrachtet wird.
Danke, Deutschland.
Du wolltest es so.
Moin moin, aufwachen...
Gruss M.M.