Wiederholungstat: Papst Franziskus unterstützt die umstrittene Milagro Sala
Im Januar 2016 wurde Sala wegen Betrugs und krimineller Verschwörung verhaftet. Sie soll über 1,8 Millionen US-Dollar veruntreut haben, die den Armen zugestanden wären. Kurz nach der Verhaftung sandte Papst Franziskus ihr einen Rosenkranz. Sie betrachtet den Kommunisten Che Guevara sowie den sozialistischen bolivianischen Präsidenten Evo Morales als ihre politischen Vorbilder.
Sala gilt als machtbesessen, selbstherrlich und jähzornig. Sie bezeichnet sich als „Katholikin nach meinem Weg“ und glaubt an heidnische Bräuche und Schamanen. Im September 2014 traf sie Papst Franziskus im Vatikan und brachte ihm Kokablätter mit, die international verboten sind.
Bild: Milagro Sala, © Romina Santarelli, CC BY-SA, #newsRkxqojpvpf